Herzlich Willkommen auf dem Internetauftritt Ihrer
Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wegberg

Auf diesen Seiten möchten wir Sie über alles "rund um IHRE Freiwillige Feuerwehr" informieren.

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Am Samstag Nachmittag kam es auf der L3 an der Bereichsgrenze zwischen Rickelrath und Waldniel zu einem Alleinunfall mit einem Quad.

In einer leichten Linkskurve mit Gefälle kam das Quad aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum, beide Personen wurden durch die Wucht des Aufpralls auf die Straße zurückgeschleudert.

Wie aus dem Polizeibericht der Polizei Viersen zu entnehmen ist, verstarb eine Person noch an der Unfallstelle, eine Sozia wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Rettungsdienst des Kreises Heinsberg war mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen vor Ort.

Durch die Einsatzkräfte der Löschgruppen Merbeck und Rickelrath wurde die Einsatzstelle zunächst abgesichert und im Verlauf Aufräumarbeiten durchgeführt sowie die Straße gereinigt.

Die L3 war für die Dauer der Rettungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme durch die Polizei für mehrere Stunden voll gesperrt.

Eingesetzte Kräfte: Löschgruppe Merbeck +++ Löschgruppe Rickelrath +++ Rettungsdienst Kreis Heinsberg +++ Ruttungshubschrauber Christoph 9 +++ Notfallseelsorge +++ Polizei
 
 

 
Am Donnerstag, 19. April 2018 fand in der Wegberger Mühle für die Pressevertreter die Vorstellung des Wettbewerbsergebnisses zum Neubau der Feuerwache Wegberg statt.
Bürgermeister Michael Stock eröffnete um 16:30 Uhr die Pressekonferenz und begrüßte die Anwesenden.
Hierunter befand sich unter anderem Frank Kasprusch vom Berliner Architektur- und Landschaftsarchitekturbüro “Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH” (SKA) als Gewinner des Wettbewerbs, Jörg Neubig und Simon Hubacher als verantwortliche Architekten im Wettbewerbsmanagement und Herr Professor Oliver Hall als Vertreter des Preisgerichts.
Des weiteren die Vertreter der Feuerwehr, Wehrleiter Dietmar Gisbertz und seinen Stellvertreter und Leiter der hauptamtlichen Wache, Ralf Jacobs sowie den Kreisbrandmeister Klaus Bodden. Aus Politik und Verwaltung waren ebenfalls zahlreiche interessierte Gäste anwesend.
 
Unter dem Leitgedanken “Funktional. Nachhaltig. Wirtschaftlich.” ist der Gewinnerentwurf in Form eines Passivhauses in Holzbauweise gestaltet.
“Wir freuen uns über eine zukunftsweisende Feuerwache, die von der Jury mit einem einstimmigen Votum gewählt wurde”, so Bürgermeister Michael Stock.
 
Dietmar Gisbertz dankte in seiner Ansprache allen beteiligten Personen an der Vorbereitung, Planung und Durchführung des Architektenwettbewerbs. Mit den Worten “Sie schauen in die strahlenden Augen eines Wehrleiters” begann er seine Worte und betonte die Wichtigkeit einer neuen, modernen und den technischen Anforderungen angemessenen Feuerwache, die nicht nur ein reiner Zweckbau ist, sondern neben den Kräfte der hauptamtlichen Wache als Arbeitsplatz und den Mitgliedern des Löschzug 1 auch der Jugendfeuerwehr und als Ausbildungsplatz für diverse Lehrgänge dient. Er danke Herrn Hubacher für die Durchführung des Wettbewerbs und übergab ihm das Wort.
 
Herr Hubacher stellte nun einige Einzelheiten zum Verfahren vor und betonte lobend, dass es nicht selbstverständlich ist, einen solchen Neubau als Wettbewerb auszurichten und somit die Konkurrenz zu suchen. Bei der Feuerwache handele es sich um einen Bau auf lange Sicht, für den insgesamt 14 beteiligte Architekturbüros Entwürfe eingereicht haben. Ein solches Verfahren sei kein Schnellschuss, aktuell laufe dieses bereits seit ungefähr einem 3/4 Jahr. Er hofft, dass wenn die Verhandlungen mit dem Sieger positiv verlaufen, bereits in der Ratssitzung im Juli das OK für den Auftrag zu diesem städtebaulich funktionalen und wirtschaftlichen Bau gegeben werden kann.
 
Prof. Hall als Vertreter des Preisgerichts erläuterte den Ablauf der Bewertung und der Auswertung und lobte die im Vorfeld geleistete gute Vorarbeit. Er betonte dass ein solcher Wettbewerbsplan noch lange keinen fertigen Bauplan darstellt! Die eigentliche Planung des Baus mit den Empfehlungen der Jury beginnt jetzt erst. Er erwähnte zur Veranschaulichung einige Auszüge aus dem Juryprotokoll mit den gegebenen Empfehlungen.
 
Frank Kasprusch nannte den Wettbewerbsentwurf ebenfalls als lediglich einen frühen Vorentwurf, welcher sich bewusst an einer “schnellen Logistik” orientiert, so sind die Zu- und Abfahrten zur Feuerwache bewusst getrennt, damit sich die Wege von anrückenden freiwilligen Kräften und ausrückenden Einsatzfahrzeugen nicht kreuzen.
Die Idee zur Holzbauoptik sei in Zusammenhang mit dem geforderten ökologischen Footprints entstanden, so kann ein gutes Wärmeverhältnis in Form eines Passivhauses errichtet werden.
In Bezug auf den Garten-Landschaftsbau handelt es sich um ein flexibles Konzept für eventuelle Erweiterungen, bspw. bei Notwendigkeit der Schaffung weiterer Parkflächen.
 
Abschließend danke Michael Stock noch allen weiteren Bewerbern für das geleistete Engagement und die investierte Zeit.
Kommenden Samstag (21.04.2018) ist die Ausstellung in der Wegberger Mühle von 12 – 15 Uhr geöffnet, in diesem Zeitraum werden auch zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung anwesend sein um eventuelle Fragen zu beantworten.
Ab Freitag, 20. April ist die Ausstellung für eine Woche bis zum 26. April für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Die Öffnungszeiten sind Mo-Fr. von 9 – 18 Uhr.
 
Aus der Pressemitteilung der Stadt Wegberg:
“Das ausgewählte, mit dem ersten Preis prämierte Projekt des Berliner Planungsteams überzeugte die Jury nicht nur durch stimmige funktionale Abläufe, sondern auch durch einen überzeugenden architektonischen Auftritt am Ortseingang an der Maaseiker Straße.
Die öffentlichen Anlagen und Bauten an der Maaseiker Straße erhalten einen klaren Abschluss zur Landschaft hin. Im damit zum Grenzlandring hin aufgespannten Freiraum lassen sich die geforderten Eingriffs-Ausgleichsmaßnahmen gut umsetzen. Hier setzt allein der Übungsturm der neuen Wache ein prägnantes, signethaften Zeichen.
Das Projekt überzeugte das Preisgericht auch in seiner eher ungewöhnlichen Materialisierung als schwarzer Holzbau, der jedoch gute Voraussetzungen bietet die hohen Erwartungen an die Nachhaltigkeit und die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes umzusetzen.
Das Preisgericht empfiehlt daher der Stadt Wegberg, die weiteren Planungen mit dem ausgewählten Planungsteam auf der Grundlage ihres Wettbewerbsbeitrags umzusetzen.”
 
 
 

 

*UPDATE 18.04.2017:*
Auch der Dienstag verlief nur unwesentlich ruhiger. So kam es zu vier Alarmierungen am gestrigen Tage.
 
Am Vormittag wurde durch die Kameraden der hauptamtlichen Wache eine Ölspur im Bereich der Straße "Am alten Schlagbaum" abgestreut.
 
Am Nachmittag kam es dann gleich zu zwei Einsätzen in Wildenrath: Zunächst wurde um 15:48 Uhr die Löschgruppe Wildenrath gemeinsam mit der hauptamtlichen Wache und der Bauhof-/Verwaltungsstaffel zu einer brennenden Baumwurzel alarmiert. Um 17:11 Uhr wurde die Löschgruppe Wildenrath dann zu einer Ölspur im Bereich der Tankstelle gerufen. Hier wurde eine kleinere Dieselspur abgestreut. 
 
Um 22:12 Uhr gab dann noch einen Alarm für die Löschgruppe Moorshoven sowie die Drehleiterstaffel des Löschzug 1 und den Rettungsdienst: Auf der Prämienstraße befand sich eine Person in ihrer Wohnung in einer Notlage, so dass die Feuerwehr zur Türöffnung nachalarmiert wurde.
Letztlich konnte die Türe jedoch durch einen bei Nachbarn deponierten Schlüssel gewaltfrei geöffnet und somit ein Zugang für den Rettungsdienst geschaffen werden. 
 
Bleiben wir gespannt wie es heute weiter geht... 
 
 
*ORIGINALBEITRAG vom 17.04.2018:*
Der Start in die neue Woche verlief für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg alles andere als ruhig.
Bereits am Montag (16. April) mussten die freiwilligen Einsatzkräfte aus verschiedenen Einheiten zu insgesamt fünf Einsätzen ausrücken.
 
Los ging es morgens früh um kurz nach sechs Uhr für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzug 1 (Stadtmitte), hier galt es einen umgestürzten Baum, welcher im Bereich Beeckerheide auf einen Pkw und die Straße gestürzt war, zu beseitigen.
 
Um 08:39 Uhr dann Sirenenalarm für die Löschzüge 1 und 4 (Stadtmitte, Klinkum und Tüschenbroich) sowie die Löschgruppen Moorshoven und Arsbeck. Gemeinsam mit den Kräften der hauptamtlichen Wache, der Bauhof-/Verwaltungsstaffel und der Technischen Einsatzleitung sowie dem Leiter der Feuerwehr mussten die Einsatzkräfte zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Verbrauchermarkt an der Straße “Große Riet” ausrücken. Hier konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, die Anlage hatte aufgrund einer Staubentwicklung bei Fliesenabbrucharbeiten ordnungsgemäß ausgelöst, ein Eingreifen der Einsatzkräfte war hier nicht erforderlich.
 
Nahezu unmittelbar im Anschluss hieran wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache, der Bauhof-/Verwaltungsstaffel, die Drehleiterstaffel des Löschzug 1 sowie die Löschgruppen Klinkum und Tüschenbroich gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einer Türöffnung nach Tüschenbroich alarmiert. Durch die Einsatzkräfte wurde ein Zugang zum Objekt geschaffen und das Gebäude kontrolliert, eine hilfebedürftige Person konnte glücklicherweise nicht angetroffen werden.
 
Um 18:45 Uhr dann erneut Alarm für den Löschzug 1, hier wurde eine Rauchentwicklung hinter einer Schieferwand im Bereich der Schillerstraße gemeldet. Durch einen ausgelösten Heimrauchmelder wurden Anwohner rechtzeitig auf den Brand aufmerksam und konnten eine weitere Ausbreitung bis zum Eintreffen der Feuerwehr verhindern. Die Einsatzkräfte entfernten die Schieferverkleidung sowie die Wärmedämmung vom Gebäude und kontrollierten den gesamten Bereich mit einer Wärmebildkamera, um weitere Glutnester auszuschließen.
Hier zeigte sich zum wiederholten Male in den letzten Wochen die Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit der inzwischen gesetzlich vorgeschriebenen Heimrauchmelder, wodurch ein größerer Brandschaden am Gebäude aufgrund der frühzeitigen Brandentdeckung verhindert werden konnte.
 
Letztlich wurden um 21:15 Uhr nochmals die Löschgruppen Klinkum und Tüschenbroich zu einer Ölspur im Bereich der Gerderhahner Straße alarmiert. Da sich diese über mehrere Kilometer vom Grenzlandring bis nach Gerderhahn zog, wurde die Bereitschaftsgruppe 1 des Löschzug 1 mit dem sogenannten Öltiger nachgefordert. Mit dieser Abstreuvorrichtung kann aus einem fahrenden Fahrzeug das Bindemittel auf die Fahrbahn aufgetragen werden. Somit war dieser Einsatz dann für die letzten Kräfte gegen 23:00 Uhr beendet. Durch den Bereitschaftsdienst des Baubetriebshofes der Stadt Wegberg wurde das kontaminierte Bindemittel anschließend mit einer Kehrmaschine aufgenommen.
 
An dieser Stelle ist noch einmal das wichtige und zeitintensive Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehren hervorzuheben. Diese sowie alle anderen Einsätze und Übungsdienste werden durch die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr EHRENAMTLICH und UNENTGELDLICH während ihrer regulären Arbeitszeit im Beruf oder aus der Freizeit heraus geleistet! Auch DU kannst deinen Teil bei uns beitragen. Egal ob Vollzeit im Job oder mit Familie, jeder findet bei uns seinen Platz. Trau dich einfach und kontaktiere uns, um ganz unverfänglich beim Feuerwehr-Üben in deiner Löschgruppe zuzuschauen. Wir brauchen dich, damit wir solche Einsätze weiterhin schnell und sicher abarbeiten können! 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Euch einen guten Start in die Woche!
Ihre Freiwillige Feuerwehr Wegberg
 
 

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