Am Sonntag Nachmittag wurde eine starke Rauchentwicklung in Wegberg-Petersholz gemeldet, worauf hin die Feuerwehr Wegberg alarmiert wurde.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle standen auf einem Industriegelände 25 Schrottfahrzeuge in Vollbrand. Die Fahrzeuge waren auf drei Ebenen gestapelt und stellten dadurch die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung.

Zunächst wurde eine Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldstück zu verhindern. Anschließend wurden die Flammen von zwei Seiten aus bekämpft. Es kamen mehrere Schaumrohre zum Einsatz, ferner auch Wasserwerfer und C-Rohre.

Nachdem die Flammen gelöscht waren, wurden die Fahrzeuge mittels eines Gabelstaplers einzeln auf den Boden gestellt und von den Einsatzkräften nochmals abgelöscht, um versteckte Glutnester abzulöschen.

Bedingt durch die starke Rauchentwicklung wurden seitens des Deutschen Wetterdienstes Berechnungen zur Entwicklung der Rauchwolke angestellt. Eine Gefahr für die Bevölkerung hat jedoch zu keiner Zeit bestanden.

Aufgrund der erheblichen Menge an eingesetztem Schaummittel wurde vorsorglich die Untere Wasserbehörde informiert.


Im Einsatz befindlich war der Löschzug 3, die Löschgruppe Klinkum sowie Kräfte des Löschzuges 1. Ebenso war die Technische Einsatzleitung in den Einsatz eingebunden und die Einheit „AB Schaum“ des Kreises Heinsberg. Der Rettungsdienst des Kreises Heinsberg war ebenfalls vor Ort.
Die Einsatzleitung hatte Wehrleiter Dietmar Gisbertz.

Da die Brandursache noch unklar ist, wurden die Ermittlungen seitens der Kriminalpolizei aufgenommen.

 

Eingesetzte Kräfte: Drehleiterstaffel Wegberg (LZ 1) +++ Löschzug 3 (LG Wildenrath / LG Arsbeck) +++ Löschgruppe Klinkum +++ Einsatzführungsdienst +++ Technische Einsatzleitung +++ Wehrführung +++ Kreisbrandmeister +++ Feuerschutzzentrum Kreis Heinsberg +++ Rettungsdienst +++ Einzelruf Telefon / Funk +++ Untere Wasserbehörde Kreis Heinsberg