Am Samstag führte die Freiwillige Feuerwehr Wegberg auf dem Gelände der ehemaligen britischen Wohnsiedlung in Petersholz eine größere Einsatzübung durch. Um 10:29 Uhr wurden der Löschzug 1 (Stadtmitte), der Löschzug 4 (Löschgruppen Klinkum und Tüschenbroich), der Einsatzführungsdienst, die Technische Einsatzleitung sowie die Brandsicherheitswache der Flüchtlingsunterkunft alarmiert.

Vor Ort wurden die Führungskräfte durch den Leiter der Feuerwehr, Dietmar Gisbertz, in die komplexe Übungslage eingewiesen. Das Lagebild ergab einen ausgedehnten Wohnungsbrand in einer Reihenhausbebauung mit mehreren vermissten Bewohnern. Gemeinsam leiteten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg sowie der Brandsicherheitswache unverzüglich eine intensive Menschenrettung über die Drehleiter sowie über tragbare Leitern vor. Hier galt es insgesamt sechs Bewohner aus ihren Wohneinheiten sowohl im Kellerbereich wie auch aus dem 1. Obergeschoss zeitnah zu retten. Für eine möglichst realistische Einsatzübung stellten sich mehrere Mitglieder der Jugendfeuerwehr zur Verfügung, welche als die vermissten Bewohner fungierten.

Zeitgleich wurden erste Löschangriffe unter Atemschutz vorbereitet und eine unabhängige Löschwasserversorgung aufgebaut. Einsatzschwerpunkte dieser Einsatzübung waren die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der Feuerwehr Wegberg und der Brandsicherheitswache Petersholz, das Einsatzstellenfunkkonzept der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg sowie die Einsatzabschnittsbildung bei komplexen Einsatzstellen. In einer gemeinsamen Nachbesprechung wurde ein positives Resümee seitens der Führungskräfte gezogen. Sowohl der interne Alarmplan wie auch die Zusammenarbeit hat reibungslos funktioniert.

Foto: Markus Beines / Text: Frank Heinen