Herzlich Willkommen auf dem Internetauftritt Ihrer
Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wegberg

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Am heutigen Vormittag fand die Beisetzung unseres verstorbenen Kameraden Robert statt.

Ehrenvoll begleiteten über 150 Wehrleute den letzten Weg unseres Kameraden und standen der Familie und Freunden in dieser schweren Stunde bei.
Auch auswärtige Kameraden zollten im Rahmen der Beisetzung unserem Robert den höchsten Respekt.

Unser Dank gilt den Kameraden der Feuerwehr Wassenberg sowie der Feuerwehr Erkelenz, die den Grundschutz für unsere Stadt für die Dauer der Beisetzung übernommen haben. Nur so war es uns möglich, in dieser Vielzahl teilzunehmen.


Robert,
ruhe in Frieden.


Gott zur Ehr
dem Nächsten zur Wehr


Deine
Kameraden und Freunde der
Freiwilligen Feuerwehr Wegberg

 

 

 
Am Donnerstag, 19. April 2018 fand in der Wegberger Mühle für die Pressevertreter die Vorstellung des Wettbewerbsergebnisses zum Neubau der Feuerwache Wegberg statt.
Bürgermeister Michael Stock eröffnete um 16:30 Uhr die Pressekonferenz und begrüßte die Anwesenden.
Hierunter befand sich unter anderem Frank Kasprusch vom Berliner Architektur- und Landschaftsarchitekturbüro “Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH” (SKA) als Gewinner des Wettbewerbs, Jörg Neubig und Simon Hubacher als verantwortliche Architekten im Wettbewerbsmanagement und Herr Professor Oliver Hall als Vertreter des Preisgerichts.
Des weiteren die Vertreter der Feuerwehr, Wehrleiter Dietmar Gisbertz und seinen Stellvertreter und Leiter der hauptamtlichen Wache, Ralf Jacobs sowie den Kreisbrandmeister Klaus Bodden. Aus Politik und Verwaltung waren ebenfalls zahlreiche interessierte Gäste anwesend.
 
Unter dem Leitgedanken “Funktional. Nachhaltig. Wirtschaftlich.” ist der Gewinnerentwurf in Form eines Passivhauses in Holzbauweise gestaltet.
“Wir freuen uns über eine zukunftsweisende Feuerwache, die von der Jury mit einem einstimmigen Votum gewählt wurde”, so Bürgermeister Michael Stock.
 
Dietmar Gisbertz dankte in seiner Ansprache allen beteiligten Personen an der Vorbereitung, Planung und Durchführung des Architektenwettbewerbs. Mit den Worten “Sie schauen in die strahlenden Augen eines Wehrleiters” begann er seine Worte und betonte die Wichtigkeit einer neuen, modernen und den technischen Anforderungen angemessenen Feuerwache, die nicht nur ein reiner Zweckbau ist, sondern neben den Kräfte der hauptamtlichen Wache als Arbeitsplatz und den Mitgliedern des Löschzug 1 auch der Jugendfeuerwehr und als Ausbildungsplatz für diverse Lehrgänge dient. Er danke Herrn Hubacher für die Durchführung des Wettbewerbs und übergab ihm das Wort.
 
Herr Hubacher stellte nun einige Einzelheiten zum Verfahren vor und betonte lobend, dass es nicht selbstverständlich ist, einen solchen Neubau als Wettbewerb auszurichten und somit die Konkurrenz zu suchen. Bei der Feuerwache handele es sich um einen Bau auf lange Sicht, für den insgesamt 14 beteiligte Architekturbüros Entwürfe eingereicht haben. Ein solches Verfahren sei kein Schnellschuss, aktuell laufe dieses bereits seit ungefähr einem 3/4 Jahr. Er hofft, dass wenn die Verhandlungen mit dem Sieger positiv verlaufen, bereits in der Ratssitzung im Juli das OK für den Auftrag zu diesem städtebaulich funktionalen und wirtschaftlichen Bau gegeben werden kann.
 
Prof. Hall als Vertreter des Preisgerichts erläuterte den Ablauf der Bewertung und der Auswertung und lobte die im Vorfeld geleistete gute Vorarbeit. Er betonte dass ein solcher Wettbewerbsplan noch lange keinen fertigen Bauplan darstellt! Die eigentliche Planung des Baus mit den Empfehlungen der Jury beginnt jetzt erst. Er erwähnte zur Veranschaulichung einige Auszüge aus dem Juryprotokoll mit den gegebenen Empfehlungen.
 
Frank Kasprusch nannte den Wettbewerbsentwurf ebenfalls als lediglich einen frühen Vorentwurf, welcher sich bewusst an einer “schnellen Logistik” orientiert, so sind die Zu- und Abfahrten zur Feuerwache bewusst getrennt, damit sich die Wege von anrückenden freiwilligen Kräften und ausrückenden Einsatzfahrzeugen nicht kreuzen.
Die Idee zur Holzbauoptik sei in Zusammenhang mit dem geforderten ökologischen Footprints entstanden, so kann ein gutes Wärmeverhältnis in Form eines Passivhauses errichtet werden.
In Bezug auf den Garten-Landschaftsbau handelt es sich um ein flexibles Konzept für eventuelle Erweiterungen, bspw. bei Notwendigkeit der Schaffung weiterer Parkflächen.
 
Abschließend danke Michael Stock noch allen weiteren Bewerbern für das geleistete Engagement und die investierte Zeit.
Kommenden Samstag (21.04.2018) ist die Ausstellung in der Wegberger Mühle von 12 – 15 Uhr geöffnet, in diesem Zeitraum werden auch zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung anwesend sein um eventuelle Fragen zu beantworten.
Ab Freitag, 20. April ist die Ausstellung für eine Woche bis zum 26. April für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Die Öffnungszeiten sind Mo-Fr. von 9 – 18 Uhr.
 
Aus der Pressemitteilung der Stadt Wegberg:
“Das ausgewählte, mit dem ersten Preis prämierte Projekt des Berliner Planungsteams überzeugte die Jury nicht nur durch stimmige funktionale Abläufe, sondern auch durch einen überzeugenden architektonischen Auftritt am Ortseingang an der Maaseiker Straße.
Die öffentlichen Anlagen und Bauten an der Maaseiker Straße erhalten einen klaren Abschluss zur Landschaft hin. Im damit zum Grenzlandring hin aufgespannten Freiraum lassen sich die geforderten Eingriffs-Ausgleichsmaßnahmen gut umsetzen. Hier setzt allein der Übungsturm der neuen Wache ein prägnantes, signethaften Zeichen.
Das Projekt überzeugte das Preisgericht auch in seiner eher ungewöhnlichen Materialisierung als schwarzer Holzbau, der jedoch gute Voraussetzungen bietet die hohen Erwartungen an die Nachhaltigkeit und die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes umzusetzen.
Das Preisgericht empfiehlt daher der Stadt Wegberg, die weiteren Planungen mit dem ausgewählten Planungsteam auf der Grundlage ihres Wettbewerbsbeitrags umzusetzen.”
 
 
 

 

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