Auf Einladung der Feuerwehr Wegberg fand am vergangenen Samstag erstmalig eine gemeinsame Ausbildungsveranstaltung für die Führungskräfte des THW Geschäftsbereich Mönchengladbach (Viersen, Neuss, Mönchengladbach, Krefeld, Erkelenz, Hückelhoven und Übach-Palenberg) sowie der Feuerwehren Wegberg und Wassenberg statt. 

Entstanden ist diese Idee im vergangenen Jahr während einer Fortbildungsveranstaltung des THW und der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren Wegberg und Wassenberg an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Ahrweiler.

In einem 7 stündigen Ausbildungsprogramm wurden die Themen
· Aufbau, Struktur und Einsatzkonzeption einer Feuerwehr
· Landeskonzepte im Rettungs- u. Sanitätsdienst 
· THW Pilotprojekt „ REBEKA“ 
· Taktischer Einsatzwert der unterschiedlichen Feuerwehrfahrzeuge
· Praktische Vorführung der Einsatzmittel einer Feuerwehr
vorgestellt.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung erläuterte der Leiter der Feuerwehr Wegberg, Dietmar Gisbertz, den organisatorischen Aufbau und die Gliederung einer Freiwilligen Feuerwehr am Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg. Im weiteren Verlauf des Vortrages wurden die verschiedenen Führungsebenen innerhalb der Führungsstruktur einer Feuerwehr vorgestellt.

Im Anschluss wurde durch den Kollegen Hans – Walter Kuert der Johanniter-Unfal-Hilfe e.V. aus Köln die Vielfältigkeit der NRW- Landeskonzepte und deren Möglichkeiten eindrucksvoll dargestellt. Hier wurden wichtige Sanitätskomponenten wie
· Betreuungsplätze 
· Behandlungsplätze 
· Patiententransportzüge 
· Einsatzeinheiten 
· sowie Schnelle Eingreifgruppen 
anschaulich den Teilnehmern vermittelt.

Nach einer kurzen Pause folgte ein Thema, auf dass viele Teilnehmer gespannt gewartet hatten.

Die Vorstellung des neuen „THW Projektes REBEKA“.
Was sich hinter diesem Kürzel verbarg, wurde gekonnt und eindrucksvoll durch Frau Daniela Schmidt von der THW Leitung vorgestellt. Zusammengefasst kann man sagen, dass sich dieses durch Bundesmittel geförderte Projekt zum einem um das Thema „strukturierte Einbindung von Zivilbevölkerung im Katastrophenfall“ kümmert. Hier gilt es abzuwägen, wie sinnvoll eine geführte und koordinierte Unterstützungsbeteiligung von Privatpersonen mit unterschiedliche Fähigkeiten sein kann. Dies wird die Hilfsorganisationen sicherlich zukünftig noch massiv beschäftigen. Dieser Ansatz kann durchaus ein wesentlicher Faktor zur Kompensierung von fehlenden Einsatzkräften bei Großschadenslagen darstellen.

Der zweite wichtige Bereich dieser Studie galt der Frage: „ Was passiert wenn Einsatzkräfte im Schadensfall selber zu Betroffenen werden“. Ein durchaus spannendes Thema, welches von den Teilnehmern sehr ausgiebig diskutiert wurde. Als ehrenamtliche Einsatzkraft kann man durchaus gespannt sein, wie sich dieses Projekt in der Zukunft noch entwickelt und wie die politischen Reaktionen hierauf sein werden.

Nach der Mittagspause wurden den THW- Kameraden die einzelnen taktischen Feuerwehrfahrzeuge sowie deren funktionelle Besatzung in Theorie wie auch in der Praxis vermittelt. Brandoberinspektor Jochen Küppers, Mitglied des Einsatzführungsdienstes der Feuerwehr Wassenberg, verstand es gekonnt, diese Aspekte anschaulich und praxisnah darzustellen.

Mit einer gemeinsamen Fahrzeugbesichtigung und einem positiven Abschlussgespräch endete dieser Ausbildungstag auf der Feuerwache Wegberg.

Bereits in Kürze wird es eine weitere gemeinsame Ausbildungsplattform geben. Auf Einladung der Feuerwehr Wassenberg stellt der THW Ortsverband Viersen den Führungskräften aus Wegberg und Wassenberg die Möglichkeiten der technischen Ortung sowie der Personensuche mittels Such- und Rettungshunden vor. Auch hier handelt es sich um einen spannenden Ausbildungsbeitrag, wieder einmal verdeutlicht, dass Feuerwehr und THW in Zukunft nur gemeinsam einen Einsatzerfolg bei größeren Schadenslagen erreichen können.

Dieser Ausbildungstag wird sicherlich neben der fachlichen Komponente auch zu einer weiteren Vertiefung der Freundschaft zwischen den beiden Organisationen führen.

Als Ausblick freuen sich dann die Beteiligten wieder auf die Ausbildungsveranstaltungen des THW in Ahrweiler im Spätsommer.

 

Am Freitag, 26. Januar 2018 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Löschzuges 1 der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg in der Feuerwache auf der Venloer Straße statt.

Pünktlich um 19:30 Uhr eröffnete der Löschzugführer Ralf Jacobs die Versammlung und begrüßte die Anwesenden Kameradinnen und Kameraden.
Im Anschluss fand eine Gedenkminute zu Ehren der verstorbenen Kameraden des Löschzug 1 statt.

Hieran anschließend wurde durch den Schriftführer Markus Beines der Jahresbericht 2017 für den Löschzug 1 verlesen:
Zum 31.12.2017 bestand der Löschzug 1 aus 55 aktiven Kameradinnen und Kameraden, 15 Kameraden der Ehrenabteilung sowie 13 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr.

Insgesamt mussten im Berichtsjahr 257 Einsätze durch die verschiedenen Löscheinheiten der Feuerwehr Wegberg abgearbeitet werden.
128 Einsätze hiervon mussten durch die Einsatzkräfte des Löschzugs 1 - unterteilt in die Alarmgruppen 1 und 2, die Drehleiterstaffel sowie den Löschzug - bewältigt werden.

Diese 128 Einsätze gliederten sich in 63 Brandeinsätze, 63 Technische Hilfeleistungen und 2 Einsätze "Gefährliche Stoffe und Güter" auf.


Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden nahmen an diversen Aus- und Fortbildungen auf Stadt- und Landesebene teil:

So besuchte auf Landesebene am Institut der Feuerwehr NRW in Münster Ralf Jacobs den Lehrgang "Brandschutzbeauftragter" und die Kameraden Daniel Gellißen und Jan Schaffner nahmen erfolgreich an der Gruppenführer-Ausbildung (F III) teil.

Zusätzlich nahmen auf Landesebene die Kameraden Marcel Eckardt und Markus Scheeres am Lehrgang "Atemschutzgerätewart“ teil, Sascha Mäder besuchte das Seminar „Gerätewart“.

Auf Stadtebene nahmen die Kameraden/-innen Tim Knorr, Justine Prasch, Thoren Quast und Tobias Stecker an den Grundausbildungs-Modulen 1 und 2 sowie am Sprechfunker-Lehrgang mit Digitalfunk-Einweisung teil.

Yannik Steves nahm am Motorsägenlehrgang teil.

Die Ausbildung zum „Maschinisten für Löschfahrzeuge“ absolvierten die Kameraden Fabian Quade und Yannik Steves.


Im Anschluss an die Verlesung des Jahresberichtes wurden durch den Leiter der Feuerwehr, StBI Dietmar Gisbertz, einige Beförderungen vorgenommen:

Der Kamerad Tim Knorr wurde nach erfolgreichem Abschluss der Grundausbildungsmodule 1 und 2 vom Feuerwehrmann-Anwärter zum Feuerwehrmann befördert.

Der Kamerad Sven Hinzmann wurde vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Die Kameraden Janusz Samborski und Willi Grittner wurden gemäß Laufbahnverordnung jeweils vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann befördert.


Im Anschluss hieran erfolgten der Bericht des Wehrleiters sowie der Kassenbericht für das Jahr 2017 durch den Kassierer Robert Gößler. Nach einer Anhörung der Kassenprüfer erfolgte die Entlastung des Kassierers und es wurde turnusmäßig für das laufende Jahr ein neuer Kassenprüfer gewählt.

Nachdem noch verschiedene zuginterne Punkte besprochen wurden, danke Ralf Jacobs den Anwesenden nochmals für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr, für die rege Übungsbeteiligung aber besonders auch für die gute Unterstützung der Zugführung durch die verschiedensten Personen bei den vielfältigen Aufgaben.

Bild v.l.n.r.: Löschzugführer Ralf Jacobs, Tim Knorr, Janusz Samborski, Sven Hinzmann, Willi Grittner und Wehrleiter Dietmar Gisbertz

 

Mit der Gründung der Fachgruppe „Technische Einsatzleitung“ (TEL) hat die Freiwillige Feuerwehr Wegberg im Sommer 2017 einen weiteren und wichtigen Schritt zur Optimierung der Abarbeitung von großen Schadensereignissen gemacht. Mit dieser Fachgruppe steht nun eine Truppe für alle Bereiche der Einsatzführung und -dokumentation, der Lagedarstellung und Erkundung für alle Führungskräfte der Feuerwehr Wegberg bereit.

Neben der sicheren Kommunikation zwischen der Einsatzstelle und der Leitstelle, sowie an der Einsatzstelle selbst, stellt sie eine aktive und kompetente Führungsunterstützung für den Einsatzleiter dar.

Neben der Führungsunterstützung an der Einsatzstelle wird sie auch bei der Bildung und dem Betrieb einer Abschnittsführungsstelle bei großen Flächenlagen wie zum Beispiel bei starkem Unwettergeschehen aktiv. Dabei arbeitet sie besonders eng mit den hauptamtlichen Kräften der Feuerwache zusammen.

Für ihre Arbeit steht den Feuerwehrfrauen und -männern der TEL WGB der Einsatzleitwagen „WGB / ELW 1-2“ sowie bei Bedarf noch diverse weitere Fahrzeuge zur Verfügung. Kommt es zur Bildung einer Abschnittsführungsstelle, so wird diese auf der Feuerwache Wegberg eingerichtet.

Schaut man nun auf die letzten Monate der TEL WGB zurück, so stehen schon einige Highlights im Tagebuch der Wehrleute. So ist neben der Gründung der Fachgruppe im August 2017 auch die Anschaffung des neuen Einsatzleitwagens sowie dessen Einweihung und Indienststellung zu nennen. Darüber hinaus wurde eine große, mehrtägige Übung zusammen mit den Informations- und Kommunikationseinheiten (IuK) der Freiwilligen Feuerwehren aus Heinsberg und Wassenberg sowie dem THW durchgeführt. Diese Übung fand auf einem Gelände in Wesel satt, auf welchem Szenarien geübt werden konnten, die viel von der Mannschaft und den Gerätschaften abverlangten. So konnten die Kameradinnen und Kameraden ihr Fachwissen noch weiter vertiefen und in der Praxis anwenden.

Die Schwerpunkte der Arbeit liegen neben dem Einsatzdienst bei der Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte, welche neben dem Umgang mit modernen Funk- und Kommunikationsmitteln sowie verschiedensten EDV-Verfahren auch die Arbeit an der Lagekarte beinhaltet. Insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung zeigen sich die positiven Effekte der guten und engen Zusammenarbeit zwischen der TEL Wegberg und den IuK Einheiten aus Wassenberg und Heinsberg sowie mit dem THW.

So wurden die Kameradinnen und Kameraden im Rahmen einer Jahreshauptversammlung am 14. Januar 2018 durch Wehrleiter Dietmar Gisbertz fortgebildet und über die aktuellen Themen informiert.
In diesem würdevollen Rahmen wurde Oberbrandmeister (OBM) Markus Beines durch den Wehrleiter rückwirkend zum 01.11.2017 zum stellvertretenden Leiter der Fachgruppe ernannt.

Im Laufe des Jahres 2018 wird eine Drohne durch die Fachgruppe in Dienst gestellt werden. Diese soll vorrangig zur Erkundung an Einsatzstellen und zur Suche von Menschen dienen. So können weitere moderne Techniken die Effektivität der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg weiter steigern.

Die Fachgruppe TEL Wegberg umfasst rund 25 Feuerwehrfrauen und -männer, welche aus den Löschgruppen Arsbeck, Wegberg und Wildenrath kommen. Ihre Arbeit in der Fachgruppe leisten sie zusätzlich zu ihrem regulären Feuerwehrdienst in den jeweiligen Löschgruppen. Geleitet wird die Fachgruppe von Brandoberinspektor (BOI) Dirk Eßer und Oberbrandmeister (OBM) Markus Beines. Beide schauen bereits heute stolz auf die bisher geleistete Arbeit und die gute Kameradschaft in der Truppe. Für die kommenden Jahre stehen allerdings noch viele und große Aufgaben vor der jungen Truppe, welche sicherlich gemeistert werden. Hier ist sich die Leitung der Feuerwehr und der Fachgruppe sehr sicher.

 

Umgestürzte Bäume, beschädigte Dächer, herumfliegende Dachziegel und blockierte Fahrbahnen:
75 Feuerwehrleute arbeiteten unter der Einsatzleitung von Brandoberinspektor Dirk Eßer zwischen der ersten Meldung um 10:18 Uhr und dem Einsatzende gegen 17:30 Uhr insgesamt 81 Einsätze ab.

Auch zahlreiche Mitarbeiter des städtischen Bauhofs waren den gesamten Tag über unterwegs. Weil Orkantief "Friederike" mehrere große Bäume umstürzen ließ, wurden alle Friedhöfe im Stadtgebiet und der Stadtpark gesperrt. "Das Betreten ist verboten und äußerst gefährlich", warnt Frank Heinen, Sprecher der Feuerwehr. Die Friedhöfe und der Stadtpark bleiben bis mindestens zu Beginn der nächsten Woche gesperrt, weil zunächst die Standfestigkeit der Bäume geprüft werden muss. Der Einsatzschwerpunkt lag in Wildenrath, Arsbeck, Dalheim und in der Wegberger Innenstadt. Bei der Firma Heinen an der Fußbachstraße sperrten Mitarbeiter des Bauhofs einen Teil des Bürgersteigs, nachdem dort Ziegel vom Dach heruntergefallen waren.

Textquelle: Rheinische Post

Feuerwehr Wegberg wurde im Jahr 2017 zu 257 Einsätzen gerufen - 29 Menschen wurden aus Notlagen befreit

Die Freiwillige Feuerwehr Wegberg blickt wieder auf ein ereignisreiches Jahr zurück. So mussten die Einsatzkräfte zu insgesamt 257 Einsätzen ausrücken.

Hierbei galt es insgesamt 62 Brände zu löschen. 29 Menschen wurden aus unterschiedlichen Notlagen mittels technischen Rettungsgeräten befreit. Die Zahl der Fehlalarme war im Jahr 2017 mit 22 weiterhin hoch.

Der Einsatzschwerpunkt lag auch im abgelaufenen Jahr mit über 110 Einsätzen wieder eindeutig im Bereich der Technischen Hilfeleistungen.

Glücklicherweise mussten keine größeren Sturm – bzw. Wasserlagen bewältigt werden.

Im Bereich der Ausbildung wurden erneut umfangreiche Ausbildungsinhalte angeboten. So wurde ein Grundausbildungsmodul 1-2 und eine Maschinistenausbildung für Löschfahrzeuge den Kameraden auf Standortebene angeboten. Mehrere Kameraden nahmen an Lehrgängen auf Landesebene und Kreisebene teil.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in der Aufstellung und der Ausbildung einer Technischen Einsatzleitung zur Gefahrenabwehr. Für diese neu gebildete Fachgruppe wurde zudem ein hochmoderner Einsatzleitwagen beschafft.

Diese neu gebildete Gruppe setzt sich aus Mitgliedern des Löschzug 1 und des Löschzuges 3 zusammen. Sie sorgen bei größeren Einsatzlagen für eine bessere Koordination und Dokumentation des Einsatzgeschehen. Geführt wird diese neue Einheit von den Kameraden Brandoberinspektor Dirk Eßer und Oberbrandmeister Markus Beines. Die Bestellung von Oberbrandmeister Markus Beines zum stellvertretenden Leiter der Technischen Einsatzleitung erfolgte mit Wirkung zum 01.11.2017 und wurde durch Wehrleiter Dietmar Gisbertz durchgeführt.

Auch der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wurde weiter ausgebaut.

 

Für das Jahr 2018 wird die Freiwillige Feuerwehr Wegberg die Themenbereiche der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Mitgliederwerbung intensivieren. Um dies jedoch überhaupt leisten zu können, mussten weitere Wehrleute gefunden werden, die sich dieser Aufgabe widmen. So wurde das „Team Öffentlichkeitsarbeit“ gegründet. Dieses Team besteht aus Lena Graab, Andreas Spahn sowie Frank Heinen. 
 
Zunächst wurden diese Aufgaben vom Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg, Oberbrandmeister Frank Heinen (40), wahrgenommen. Frank Heinen ist seit Jahren in einer Kommunalverwaltung tätig und daher mit Verwaltungsabläufen sehr gut vertraut. Doch schnell zeigte sich, dass hier personell nachgebessert werden muss. So stieß im Jahr 2013 Oberfeuerwehrfrau Lena Graab (23) aus der Löschgruppe Wildenrath mit hinzu. Lena ist seit Beendigung ihres Journalismus-Studiums beim Fernsehen tätig und wertet die gesamte Öffentlichkeitsarbeit mit ihrem Fachwissen auf.
 
Wie in vielen anderen ehrenamtlichen Bereichen zeigt sich auch bei den Freiwilligen Feuerwehren das Problem des fehlenden Nachwuchses. Damit sind nicht nur die jungen Erwachsenen gemeint, die meist nach Abschluss der Schulausbildung - vielleicht sogar über den Weg der Jugendfeuerwehr - in die aktive Wehr eintreten. Auch in allen anderen Altersbereichen besteht Bedarf, denn für die Feuerwehr ist man nie zu alt. Selbst bei Übertritt vom aktiven Einsatzdienst in die Ehrenabteilung bei Vollendung des 67. Lebensjahres stehen die Kameraden mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen die Freiwillige Feuerwehr nach besten Kräften. Ein Übertritt in die Ehrenabteilung ist übrigens auch bereits mit Vollendung des 60. Lebensjahres möglich.
 
Um hier einen festen Ansprechpartner zu haben und mit unterschiedlichen Aktionen auf die Freiwillige Feuerwehr Wegberg aufmerksam machen zu können, stieß Unterbrandmeister Andreas Spahn (42) aus der Löschgruppe Merbeck im Jahr 2017 zum „Team Öffentlichkeitsarbeit“ dazu. Andreas Spahn ist hauptamtlicher Feuerwehrmann und unterrichtet unter anderem im Bereich Erste-Hilfe-Kurse. Durch sein Engagement und seine umfangreichen beruflichen Erfahrungen ist er eine Bereicherung für das Team und die Freiwillige Feuerwehr Wegberg.
 
Nachdem sich das Team nunmehr gefunden hat, wurden bereits diverse Konzepte entwickelt, um die Freiwillige Feuerwehr Wegberg für die Bevölkerung transparenter und offener zu gestalten. So werden die Bereiche der Homepagegestaltung, der Pflege des Facebook-Auftrittes sowie die Inhalte der App der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg informativer gestaltet werden. An dieser Stelle gilt der Dank auch dem Webmaster der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg, Markus Beines. So kümmert er sich neben vielen anderen Bereichen auch um die Homepagepflege. Inhaltlich wird die Homepage www.feuerwehr-wegberg.de künftig aktueller und informativer in Erscheinung treten.
 
Auch der Facebook-Auftritt der Wegberger Wehr wird noch informativer werden. Bereits einige „Versuche“ wurden sehr positiv angenommen, insbesondere die Live-Videos von diversen Veranstaltungen der Wegberger Wehr wurden innerhalb kürzester Zeit von mehreren Tausend Personen angeschaut. Hier befinden sich bereits weitere Ideen in der Planungsphase, mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Außer: Sie dürfen gespannt sein!
 
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die App der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg, welche für Android sowie iPhone in den jeweiligen Stores kostenfrei angeboten wird. Hier finden Sie aktuelle Informationen über laufende Einsätze und anstehende Termine. Insbesondere können Sie im Regelfall innerhalb von drei Minuten nach Alarmierung per Push-Mitteilung über den aktuellen Einsatz informiert werden. 
Hierzu eine Anmerkung in eigener Sache: Aktuell kam es auf Android-Geräten zu Fehlermeldungen, die App konnte nicht mehr korrekt starten. Seitens der Entwicklerfirma wurde ein Update bereitgestellt, welches allerdings die Neuinstallation der App erforderlich macht.
 
Für 2018 befinden sich bereits weitere Aktionen in Vorbereitung, wodurch die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg noch transparenter und offener gestaltet werden wird.
 

Dem Sturmtief "Burglind", welches in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sowie im weiteren Tagesverlauf über weite Teile Deutschlands hinweggezogen ist, ist ein arbeitsintensiver Start für die Feuerwehr Wegberg ins neue Jahr zu verdanken...

Nachdem die Silvesternacht zum wiederholten Male erfreulich ruhig blieb, pustete "Burglind" uns in der Nacht zu Mittwoch und am Tage kräftig um die Ohren, was zu einigen Einsätzen für die Kameradinnen und Kameraden der Wegberger Feuerwehr führte.

Die Rheinische Post hat hierzu einen ausführlichen Bericht verfasst: http://m.rp-online.de/nrw/staedte/wegberg/eiche-verfehlt-autofahrerin-knapp-aid-1.7299565

 

Bereits das dritte Jahr in Folge war der Jahreswechsel für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wegberg erfreulich ruhig.

Auch in diesem Jahr kam es zu keinem Silvester-bedingtem Einsatz im Stadtgebiet. Dies zeugt von einem verantwortungsbewussten und gewissenhaften Umgang mit den Feuerwerkskörpern.

 

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wegberg

wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern

der Stadt Wegberg

sowie allen Besuchern unserer Homepage

einen guten und gesunden Start in das neue Jahr!

 


 

Am vergangenen Samstag wurde Löschgruppenführer a. D. Karl Werner Sachse für seine Verdienste mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg in Gold geehrt

Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Arsbeck wurde der ehemalige Löschgruppenführer Karl Werner Sachse für seine Verdienste im Kreise seiner Kameraden geehrt. So erhielt Karl Werner Sachse die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg in Gold.

Die Ehrung wurde durch den Wehrleiter Dietmar Gisbertz durchgeführt. Er entschuldigte sich zunächst dafür, dass die Kreisbrandmeister, welche üblicherweise eine solche Ehrung vornehmen, terminlich verhindert waren. „Ich bin stolz darauf, für diese Ehrung von Kreisbrandmeister Klaus Bodden beauftragt worden zu sein“, so Gisbertz.

Der Antrag zur Ehrung für besondere Verdienste kam aus der Löschgruppe selbst. Diesen Antrag leitete Dietmar Gisbertz gerne direkt an den Kreisbrandmeister zur Prüfung weiter. „Innerhalb von zwei Tagen hatte ich bereits die Antwort - so machen wir´s!“ erläuterte Gisbertz stolz.

Nach dieser Ehrung wurde es ernst - so wurde Karl Werner Sachse nach insgesamt 40 Jahren und 71 Tagen im Dienste der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg wunschgemäß in die Ehrenabteilung überstellt. Dietmar Gisbertz bedankte sich für die vertrauensvolle Arbeit über all die Jahre, so sei Karl ihm stets ein verlässlicher Partner an seiner Seite gewesen. 

Eine Delegation der Löschgruppe Wildenrath war ebenfalls gekommen, um Karl Werner Sachse Dank und Anerkennung zu zollen. So dankte auch der Löschgruppenführer der Löschgruppe Wildenrath Jochen Graab für all die geleistete Arbeit. Ferner habe Karl maßgeblich an der guten Zusammenarbeit der Löschgruppen Wildenrath und Arsbeck mitgewirkt.

Auch der Löschgruppenführer der Löschgruppe Arsbeck, Norbert Michiels, bedankte sich bei Karl für die jahrelange, gute Zusammenarbeit. Norbert Michiels trat die Nachfolge von Karl Werner Sachse im August diesen Jahres an.

Darüber hinaus wurde Florian Bollermann zum Feuerwehrmann und Dennis Gotzen zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Am Donnerstag musste die Feuerwehr Wegberg gleich zweimal zu Brandeinsätzen nach Rath-Anhoven ausrücken. Um 7.00 Uhr wurde ein Garagenbrand gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang Rauch aus einer Garage.
Die Einsatzkärfte gingen unter Atemschutz vor und konnten den Brand relativ schnell löschen.

Bereits einige Stunden später heulten erneut die Sirenen in Wegberg und in Rath-Anhoven. Wieder lautete das Alarmstichwort "Feuer 2 -Wohnungsbrand-".
Die Einheiten des Löschzuges 1 und des Löschzuges 2, die Technische Einsatzleitung sowie der Einsatzführungsdienst rückten erneut nach Rath-Anhoven aus.

Bereits auf der Anfahrt war der Brandrauch deutlich sichtbar, welcher aus einem Dachbereich quoll.

Da sich in diesem Gebäude eine Hundezucht befand, lag der Einsatzschwerpunkt zunächst auf das Retten der Tiere.

Dies gestaltete sich jedoch schwierig, da dass gesamte Gebäude im 1. Obergeschoss stark verraucht war. Dennoch gelang es den Einsatzkräften unter Atemschutz, einen Großteil der Hunde zu retten.
Einige Welpen sowie ein Kaninchen konnten nicht mehr gerettet werden.

Nach diesen Rettungsmaßnahmen lag der Einsatzschwerpunkt auf die Bekämpfung des Feuers. Hier stellten die Einsatzkräfte fest, dass bereits Möbelstücke in Vollbrand standen.
Erschwerend kam hinzu, dass sie im gesamten Gebäude mehrere Gasflaschen fanden, welche eine nicht unerhebliche Gefahr insbesondere für die Einsatzkräfte darstellen.

Nach dem Ablöschen des Feuers wurde das Gebäude mittels Überdruckbelüftung rauchfrei geblasen und der Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung übergeben.

  

 

 

In diesem Jahr wird die Feuerwehr Wegberg zum zweiten Mal mit Kameradinnen und Kameraden des Löschzug 1 auf dem Wegberger Adventsmarkt vertreten sein!

Wie im Jahre 2015 gibt es auch morgen und übermorgen wieder hausgemachten Wildgulasch sowie die Wildbratwurst mit versch. Beilagen...

 

Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch!

Ihr Löschzug 1 Feuerwehr Wegberg

 

 

Der Löschgruppenführer Stefan Mühren sowie der stellvertretende Löschgruppenführer Markus Stevens wurden auf eigenen Wunsch nach sechs Jahren Löschgruppenführung aus ihrem Amt entlassen.
So bedankte sich Stefan Mühren bei den Kameraden für die jahrelange Unterstützung. Ferner brachte er seinen Stolz zum Ausdruck, sechs Jahre lang die Geschicke der Löschgruppe leiten zu dürfen.
Wehrleiter Dietmar Gisbertz dankte der
Löschgruppenführung im Namen der Wehrleitung sowie im Namen der Mannschaft für die geleistete Arbeit. Besonders hob der Wehrleiter hervor, dass die ohnehin schon sehr starke Kameradschaft innerhalb der Einheit von der Löschgruppenführung noch weiter gefördert und unterstützt wurde. Die gesamte Mannschaft trage den Gedanken der Kameradschaft sehr intensiv nach innen sowie
nach außen.
In dem Wissen, dass die bisherige
Löschgruppenführung den Kameraden nicht verloren geht, entliess Wehrleiter Dietmar Gisbertz die Kameraden Stefan Mühren und Markus Stevens aus ihrem Amt.
Anschließend wurde Willi Wirtz zum neuen
Löschgruppenführer sowie Stephan Müller zum neuen stellvertretenden Löschgruppenführer ernannt.
Der neuen Löschgruppenführung wünschte Dietmar
Gisbertz ein gutes Gelingen und unterstrich, dass auch die Kameraden Willi Wirtz und Stephan Müller fachlich und auch persönlich besonders für diese Führungsposition qualifiziert seien.
Abschließend wandte sich Willi Wirtz an die
ehemalige Löschgruppenführung und sprach Dank und Anerkennung aus.

v.l.n.r.: Stadtbrandinspektor Dietmar Gisbertz, stellv. Löschgruppenführer Stephan Müller, ehem. Löschgruppenführer Stefan Mühren, Löschgruppenführer Willi Wirtz



 


 

 

 


 

Am Mittwoch Abend wurden der Löschzug 3 und die Gruppe 2 des Löschzug 1 sowie der Einsatzführungsdienst und die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr Wegberg gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Verkehrsunfall auf die B 221n von Arsbeck Richtung Niederkrüchten alarmiert.

Durch den Notarzt, welcher nahezu zeitgleich mit den ersten Einsatzkräften der Feuerwehr an der Unfallstelle eintraf, konnte jedoch leider nur noch der Tod des 22-jährigen Fahrers festgestellt werden.

Da zunächst unklar war, ob sich noch eine zweite Person im Fahrzeug befand, wurden die angrenzenden Waldstücke auf beiden Straßenseiten durch die Löschgruppen Arsbeck und Wildenrath abgesucht.

Für die Unfallaufnahme durch die Polizei und die Bergung des Verstorbenen wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und die B 221 voll gesperrt.

Durch den Rettungsdienst wurde eine Ersthelferin medizinisch betreut und in ein Krankenhaus transportiert.


Ein Pressebericht folgt.

 

Fotos: Uwe Heldens (westreporter.de)

In der Nacht zu Donnerstag wurden zunächst der Löschzug 2 und die Gruppe 1 des Löschzug 1 sowie die Technische Einsatzleitung und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Wegberg zu einer Feuermeldung auf dem Kirchplatz in Beeck alarmiert.

Beim Eintreffen drang bereits dichter Rauch aus der Gaststätte "Flachse".
Im Einsatzverlauf wurden zusätzlich die Löschgruppe Klinkum sowie der Löschzug 1 nachalarmiert.

 

Der offizielle Pressebericht zum Einsatzverlauf folgt!

Der Kreis Heinsberg informiert:
Samstag (08. April) heulen die Sirenen: Zwischen 12 und 12.15 Uhr findet erneut ein kreisweiter Probealarm statt. Hierdurch wird das Sirenenwarnsystem überprüft und die Bevölkerung sensibilisiert.
Zunächst ertönt 1 Minute ein gleichbleibender Dauerton (Entwarnung), dann 1 Minute ein an- und abschwellender Heulton (Warnung) und abschließend wieder 1 Minute ein gleichbleibender Dauerton (Entwarnung).

 (Quelle und weiterführende Informationen: Homepage der Kreisverwaltung Heinsberg)

 Grafik: Feuerwehr Wegberg


Bei der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Wildenrath nahm der stellvertretende Wehrleiter Thomas Hoffmann einige Beförderungen vor.
So wurden Marc Brauwers, Isabell Graab, Pascal Hilgers, Michel Müller und Torben Ritter nach bestandenem Lehrgang zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmännern befördert.
Weiter wurden Andreas Jetten und Jochen Graab bereits im letzten Jahr für 25 Jahre aktive Dienstzeit in der Feuerwehr geehrt.

Außerdem verlieh Kreisbrandmeister Klaus Bodden die goldene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes aufgrund besonderer Verdienste an Jochen Graab.

Die Löschgruppe Wildenrath rückte im vergangenen Jahr zu insgesamt 34 Einsätzen aus und leistete dort 537 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Positiv zu erwähnen ist außerdem, dass die Löschgruppe mittlerweile aus 33 Kameradinnen und Kameraden besteht, die aktiv am Übungsdienst teilnehmen und dort im vergangenen Jahr 1317 ehrenamtliche Stunden ableisten konnten.


v.l.n.r.: Andreas Jetten, Thorben Ritter, Pascal Hilgers, Michel Müller, Marc Bauwers, Isabell Graab,
Jens Deklerk, Thomas Hoffmann, Klaus Bodden und Jochen Graab


Am 10. März 2017 nahm der Wehrleiter Dietmar Gisbertz die diesjährigen Ehrungen und Beförderungen in der Löschgruppe Moorshoven vor.

Heinz Bolten und Peter Hansen erhielten für ihre 60-jährige Mitgliedschaft, sowie Bernd Limburg für seine 50-jährige Mitgliedschaft, die Sonderauszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes NRW in Gold.

Hauptfeuerwehrmann Heinz-Gerd Bolten und Feuerwehrmann Ralf Kehren erhielten für ihre 25 jährige Mitgliedschaft das Ehrenabzeichen in Silber.

Der Kamerad Thomas Vorreier wurde zum Unterbrandmeister befördert, Roger Miksch zum Hauptfeuerwehrmann und Christopher Pint wurde von der Jugendfeuerwehr in die Löschgruppe Moorshoven überstellt.